Markenführung bei gesetzlichen Krankenkassen
Systematische Markenführung ist für die gesetzlichen Krankenkassen seit der Einführung der freien Kassenwahl und der Öffnung der Betriebskrankenkassen ein wesentlicher Strategiebestandteil.
Durch den Wegfall der Beitragsautonomie fehlt den Krankenkassen ein wichtiges Differenzierungsmerkmal - der Beitragssatz. Damit gewinnen die klassischen Markenattribute an Bedeutung. Denn ein gutes Image und eine starke Marke sind wesentliche Voraussetzung für die Kundenbindung und –akquise, und damit für das langfristige Überleben im Markt.
Auch bei der Suche nach geeigneten Partnern für Rabattverträge und Projekte der integrierten Versorgung wird der „Markenfit“ in Zukunft eine große Rolle spielen. Notwendige Voraussetzung dafür ist das Wissen um Image und Markenwahrnehmung aus Sicht der Versicherten.
Welche emotionalen Vorteile und funktionalen Qualitäten mit einzelnen Marken im Krankenkassenmarkt verbunden werden und wie stark diese auf die Bindung bestehender bzw. auf die Attraktivität potenzieller Kunden einzahlen, wird im Markenbarometer Krankenkassen untersucht.
Gleichzeitig wird die Markenstärke untersucht: Prägnanz, Sympathie und Abschlussbereitschaft bei Markenkennern und Zufriedenheit und Weiterempfehlung/ Überzeugung bei Markennutzern (Versicherte).
Stichprobe und Methodik
Markenbeurteilungen von 1.699 Panelisten des YouGovPanels der YouGovPsychonomics AG
Jeder Befragte gibt Urteile zu zwei Krankenkassen ab, soweit mind. zwei der erhobenen Krankenkassen bekannt sind.
Ist ein Befragter bei einer der erhobenen Krankenkassen versichert, so beurteilt er diese Krankenkasse als Kunde, eine zweite bekannte Krankenkasse als Kenner.
Online-Interviews von ca. 15 Minuten Dauer Krankenkassen Markenbarometer 3 2009
Differenzierte Darstellung der Markenstärke und –positionierung aus Sicht von Kunden (Versicherten) und Markenkennern
Erhebungszeitraum: Herbst 2009
Report Highlights
[Fade out the market survey infos]